Lokalkolorit – Heimatkunde Teil 1

Klaus Bortoluzzi, Denise Sheila Puri und Simone Schwartz

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Bild "http://www.r31.suchtkunst.de/kategorien/02_Aktuell/dateien/Heimatkunde-Teil1-01.jpg"26.–28.04. / 03.–12.05./ 31.05.–02.06.2012: Do–Sa 15–19 Uhr geöffnet

Samstag, den 02.06.2012, ab 16 Uhr Kunst und Kaffeeklatsch


Was versteht man unter Lokalkolorit in einer globalisierten Welt? Sind es die Eigenarten oder ist es die Atmosphäre eines Ortes? Sehenswürdigkeiten oder Dialekte? Trachten oder Delikatessen? Kunst und Kultur? Oder doch nur zu Klischees erstarrte Vorstellungen eines bestimmten Ortes?
Ursprünglich bezog sich das Kolorit auf die Farbgebung eines Gemäldes. Da früher die Bühnenbilder gemalt waren, war damit auch die Illusionsmalerei der Theaterbühne gemeint. So erstreckte sich der Bergriff später auch auf Kostüme und Musik. Im 18./ 19. Jahrhundert bildete sich die Vorstellung, dass ein Kolorit regionale Besonderheiten charakterisieren könne. Es wurden Klischees herangezogen, um einen bestimmten Schauplatz darzustellen.

Bild "http://www.r31.suchtkunst.de/kategorien/02_Aktuell/dateien/Heimatkunde-Teil1-02.jpg"In „Heimatkunde Teil 1“ beschäftigen sich die KünstlerInnen Klaus Bortoluzzi, Denise S. Puri und Simone Schwartz mit Berlin, Neukölln und dem Haus mit der Nummer 31 in der Reuterstrasse, in dem sich seit 2005 die Galerie R31 befindet.
Das Gebäude wurde Anfang des letzten Jahrhunderts erbaut. Bis 1950 gab es auf dem Hinterhof Kuhställe mit Milchkühen und im Vorderhaus einen Milchladen. Diese Besonderheit ist ein schönes Stück Geschichte, wenn auch für Berlin gar nicht so außergewöhnlich.
Fotografien, Malerei und Interieur malen ein Bild in den Raum, geben einen kleinen Einblick in eine Welt, die teils noch da und auch schon verschwunden ist.



Globaler Aktionstag, 12. Mai 2012


Am 12. Mai gehen weltweit Menschen auf die Straßen und Plätze, um einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Die massiven Probleme und Ungerechtigkeiten in Wirtschaft, Natur und sozialem Miteinander haben weltweit ihren Ursprung in einer unsolidarischen und naturzerstörenden Wirtschaftsordnung, fortwährendem Demokratieabbau, einem unsolidarischen Geldsystem sowie ungerechten Eigentumsverhältnissen. Das System ist nicht in der Krise, sondern die Krise ist das System! Nur gemeinsam werden wir in der Lage sein, ein gerechtes und solidarisches Miteinander zu entwickeln!

Deshalb heißt es am 12. Mai: Ya basta! Es reicht!

Und die Vision bleibt: democracia real Ya! Echte Demokratie Jetzt!

Macht mit – Sternmarsch zum Alex/Neptunbrunnen 12. Mai Los geht’s – an allen Startpunkten um 14 Uhr

Weitere Infos gibts hier --> http://12mai-berlin.org


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